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Mittwoch, 23.11.2022
Vortrag von Dr. von Marschall - studium generale

In Fortsetzung der von unserem lieben Claus Gross viele Semester lang verfolgten „studium generale“ Idee hatte Corps Berlin den namhaften Journalisten Dr. Christoph von Marschall zu einem Vortrag über die Neuausrichtung der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik im Lichte des Ukrainekrieges eingeladen. Marschall, studierter Historiker, ist diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner „Tagesspiegel“ und aufgrund seines wiederholten Auftretens im sonntäglichen „Presseclub“ von ARD und Phönix auch einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Er wurde mit mehreren Medienpreisen ausgezeichnet und ist Verfasser von politischen Monographien, deren letzte, eine kritische Sicht auf die deutsche Europa- und Außenpolitik des letzten Jahrzehnts, unter dem Titel „Wir verstehen die Welt nicht mehr. Deutschlands Entfremdung von seinen Freunden“ 2018 erschienen ist.
Kreuzveranstaltung mit dem Jagdcorps Masovia

Am Samstag den 5.11.2022 fand die Kreuzveranstaltung mit dem Jagdcorps Masovia statt. Pünktlich um 15 Uhr traf das Jagdcorps in der Rüsternallee 34 ein, wo sie von Füchsen und Burschen erwartet wurden, die sich bereits nach den versprochenen Wildburgern am Abend, sehnten. Allerdings stand zunächst das Fußballspielen auf dem Programm. Wir hatten uns dafür ein Fußballfeld in einer Soccerhalle in Zehlendorf gemietet. Da sich mit der Ankunft der Gäste auch bereits mit dem ersten Bier gestärkt wurde, musste zügig geregelt werden wer sich als Autofahrer zunächst noch enthielt.
In vier Autos, mit guter Musik und entsprechender Laune machten wir uns dann auf in Richtung Süd-West Berlin. Dies glaubten wir zumindest, bis kurz nach der Ankunft festgestellt wurde, dass sich eines der Autos nach Spandau verirrt hatte. Die Verzögerung konnte allerdings von allen anderen ausgenutzt werden, um sich schon einmal warmzuspielen.
Sonntag, 06.11.2022
Warschau aus Sicht der Füchse

Am frühen Morgen sind auch die Füchse des Corps Berlin die Reise nach Warschau angetreten. Durch die ein oder andere Serie, oder das ein oder andere Nickerchen ist die Fahrzeit im FlixBus jedoch ziemlich schnell vorübergegangen. In Warschau angekommen haben sich alle Füchse über ein prächtiges Essen und das erste Bierchen gefreut. Das Bier hat nach der langen Fahrt jedoch so gut geschmeckt, dass die Pause nach dem Restaurant nur kurz ausfiel und die erste Bar in der Innenstadt angesteuert wurde. In der Bar angekommen konnten die Füchse sowohl ihre musikalischen Fähigkeiten an der Karaoke Bühne, als auch ihre sportlichen Fähigkeiten am Billardtisch, unter Beweis stellen. Leider war die Bibliothek des DJs nur sehr dünn mit Corps studentischen Liedern besetzt, sodass die Füchse eher ungeübt waren. Dennoch waren auch die unbekannten Lieder nach dem 5. oder 6. Bier auszuhalten. Nach einer langen ersten Nacht irrten auch die Füchse mit ein paar Burschen langsam zurück zu unserer Wohnung. Vor der Tür war es erstmal eine große Aufgabe sich an den Code der Tür zu erinnern. Aber nach ein paar Fehlversuchen wurde auch diese Hürde übersprungen. Am Freitagmorgen sind alle zusammen im unserem Stammkaffe in der Nähe unserer Wohnung angekommen und haben ein sehr leckeres Frühstück genießen können. Anschließend haben sich alle frisch und gestärkt auf den Weg zu der gemeinsamen Gala Kreuzfahrt auf der Weichsel gemacht. Angekommen auf dem Boot machte sich leider breite Enttäuschung breit, dass es auf dem Boot leider kein Bier gab und alle sich mit Wasser begnügen mussten. Nach einer ausgiebigen Kreuzfahrt bei gemischtem Wetter, aber einer sehr schönen Aussicht, konnten wir endlich unser erstes Bier genießen. Für uns war es eine große Überraschung, dass Alkohol nicht in der Öffentlichkeit getrunken wurden durfte, aber an Ufern geduldet wurde. Also haben sich schlaue Füchse natürlich überlegt den Aperol Spritz, im Kaffee To Go Becher, zu bestellen. Aus diesem Grund wurde auch ein Teil des Duells um Warschau an dem Ufer der Weichsel ausgetragen. Die ein oder anderen unentdeckten Talente wurden deutlich. Die beiden Teams haben sich nichts geschenkt und jedes Spiel bis zum Ende ausgekämpft. Unter Dramatischer Atmosphäre wurden neue Trinkspiele entwickelt, sodass bei jedem Blitz Bier getrunken werden musste. Da das Gewitter an dem Abend stark war und es sehr oft geblitzt hat, kam kein Fuchs, kein Corpsbursch, aber auch kein junger Alter Herr zu kurz. Nach einem leckeren Essen wurden die Bars aus Warschau erneut unsicher gemacht. Natürlich kam auch die Kultur in Warschau nicht zu kurz und wir Füchse haben gespannt und neugierig das Polin Museum des Warschauer Aufstandes besucht. Wodka als polnisches Kulturgut wollten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen und hatten als nächsten Programmpunkt das Wodkamuseum geplant. Aufgrund interner Organisationsprobleme des Museums ist unsere Führung leider nicht mehr möglich gewesen, sodass wir direkt zur Verköstigung übergehen mussten. Um die Unannehmlichkeiten wieder gut zu machen, konnten wir den Wodka in allen verschiedenen Variationen probieren. Als letzten
Warschauer Fahrt 2022 12
8. August 2022
Programmpunkt konnten wir dann ein feierliches Chopinkonzert genießen.
Am nächsten Tag sind alle kaputt und mit vielen Erlebnissen zurück mit dem FlixBus Richtung Berlin gefahren.
Auch wir Füchse bedanken uns bei allen Alten Herren, die uns diese unvergessliche Fahrt mit den zahlreichen und großzügigen Spenden ermöglicht haben.

F Schierholz Z!

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